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Kreuzkümmel: Mehr als nur ein Gewürz

Kreuzkümmel: Mehr als nur ein Gewürz

Kreuzkümmel, auch Cumin genannt, kommt in der heutigen Küche immer häufiger zur Anwendung. Dabei ist es besonders oft in Gewürzmischungen anzutreffen. Dennoch ist Kreuzkümmel ein sehr altes Gewürz. So wurden die ersten Spuren von ihm vor über 5000 Jahren im alten Syrien entdeckt. Dieser Ratgeber verrät Ihnen, was Kreuzkümmel überhaupt ist, wo er herkommt und welche geschichtlichen Stationen mit dem Gewürz verbunden sind. Sie erfahren, wie Kreuzkümmel in der Küche zur Anwendung kommt und welche positiven Wirkungen Cumin für die Gesundheit haben kann. Vor allem im Hinblick darauf, ob der regelmäßige Verzehr beim Abnehmen helfen kann, soll wissenschaftlichen Erkenntnissen auf den Grund gegangen werden.

Kreuzkümmel: Geschichte und Verbreitung

Die ersten gängigen Spuren von Kreuzkümmel gab es im heutigen Syrien vor etwa 3000 bis 4000 Jahren. Es gibt aber auch Überlieferungen, die davon berichten, dass Spuren des Gewürzes in ägyptischen Pyramiden gefunden wurden, was etwa 5000 Jahre her sein dürfte. 

Ab dem 7. Jahrhundert begann der Kreuzkümmel seinen Siegeszug um die Welt. Es waren seinerzeit arabische Handelsleute, die das Gewürz nach Indien, China, Nordafrika, nach Indonesien und in den Iran brachten. Dann sollte es noch einmal neun Jahrhunderte dauern, bis der Kreuzkümmel im heutigen Amerika und etwas später auch in Europa ankam. Dort waren es vor allem die Römer und die Griechen, die Kreuzkümmel erstmals auch als Tischgewürz verwendeten. 

In jedem Land der Erde wird Cumin anders verwendet. In Afrika und Georgien beispielsweise kommt Kreuzkümmel als Gewürz allein selten vor. Dort wird er immer mit verschiedenen Salzen gemischt und dann zum Würzen angewendet. 

Wichtige Fakten zum Kreuzkümmel

Wissenschaftlich ist der Kreuzkümmel unter dem Namen Cuminum Cyminum bekannt. Er zählt zur Familie der Doldenblütler und ist auch unter den Namen Cumin, römischer Kümmel, Mutterkümmel welscher- oder weißer Kümmel bekannt. Seinen Ursprung hat er im östlichen Mittelmeerraum, genauer gesagt, im Niltal. In Gewürzen oder Gewürzmischungen finden entweder die Samen oder die Früchte Anwendung. 

Auch wenn die Namen sich ähneln, haben Kreuzkümmel und Kümmel nicht viel gemeinsam. Sie schmecken vollkommen unterschiedlich, stammen allerdings beide aus der Familie der Doldenblütler.

Wie schmeckt Kreuzkümmel eigentlich?

Kreuzkümmel darf als ein sehr schmackhaftes Gewürz bezeichnet werden. Deshalb sollte die Verwendung als Gewürz auch nur sparsam erfolgen. Vom Geruch her kann man diesen mit würzig, bittersüß und leicht holzig beschreiben. Genauso lässt sich auch der Geschmack nicht in einem Wort beschreiben. Es sind vielmehr verschiedene Aromen, die den einzigartigen Geschmack von Kreuzkümmel ausmachen. Zitronig frische Nuancen sind ebenso zu finden wie leicht süßliche und etwas herbe Noten. Das Aroma darf weiterhin als röstig beschrieben werden. Auch bilden sich leicht scharfe Bestandteile heraus, die jedoch nicht mit Pfeffer verglichen werden können. Kreuzkümmel ist, geschmacklich betrachtet, auf jeden Fall ein sehr intensives und einzigartiges Gewürz. Wer diesen Geschmack einmal auf der Zunge geschmeckt hat, wird diesen nicht mehr vergessen können, im positiven Sinne natürlich. 

Während der Geschmack von Kreuzkümmel als einzigartig und angenehm beschrieben wird, wird der Geruch manchmal als unangenehm empfunden. Das hat aber auch sein Gutes. So wurde überliefert, dass die Menschen früher, wo Kreuzkümmel noch nicht unbedingt als Gewürz Anwendung fand, eingesetzt wurde, um lästige Mücken zu vertreiben. 

Möchte man bei der Einnahme von Kreuzkümmel auf den Geschmack verzichten, so empfehlen wir die Kreuzkümmelkapseln.

Kreuzkümmel und seine Anwendung

Auch wenn Kreuzkümmel die Küchen in hiesigen Gefilden mittlrweile erreicht hat wird dieses Gewürz vor allem in der indischen Küche eingesetzt. Die Früchte können im Ganzen, getrocknet oder gemahlen verwendet werden. Wer es mit ganzen getrockneten Früchten versuchen möchte, der sollte diese in einer Pfanne ohne die Zugabe von Öl anrösten, bis sie einen angenehmen Duft entfalten. Danach können die Früchte dann in einem Mörser zerkleinert respektive gemahlen werden. Da Cumin einen angenehm frischen, zugleich aber würzigen Geschmack mitbringt, kann es in der Küche in ganz unterschiedlichen Speisen zur Anwendung kommen.

Dazu passt Kreuzkümmel:

  • Arabische und indische Gerichte wie Kuskus Chutneys
  • Eintöpfe und Suppen
  • Chili Con Carne
  • Fleischgerichte wie Geflügel, Lamm, Schmorgut oder Gegrilltes
  • Kohlgerichte
  • Hülsenfrüchten wie Bohnen, Kichererbsen oder Linsen
  • Gegrilltes Gemüse
  • Brot und Fladenbrot
  • Fisch und Meeresfrüchte, gekocht, gebraten oder gegrillt
  • Reisgerichte

Kreuzkümmel findet in der Küche jedoch nicht nur als Gewürz Anwendung. Es wird auch herangezogen, um köstliche Liköre herzustellen. Dabei gehen die würzigen Aromen des Kreuzkümmels und der Alkohol eine beeindruckende Symbiose ein. Die heilenden Inhaltsstoffe von Cumin können sich in Alkohol besonders gut entfalten. Oft wird ein Kreuzkümmel-Likör nach einem üppigen Mahl getrunken. Da der Geschmack besonders intensiv und mitunter auch scharf sein kann, kommen oftmals auch Zucker oder Honig zum Einsatz, um die Schärfe zu vertreiben. 

Kreuzkümmel und seine Anwendung in der Naturheilkunde

Ebenso alt wie die Anwendung von Kreuzkümmel als Gewürz ist seine Anwendung in der Naturheilkunde. Dabei konnte die medizinisch positive und lindernde Wirkung der Gewürzpflanze sowohl bei Menschen als auch bei Tieren nachgewiesen werden. Es ist vor allem die traditionelle chinesische Medizin, die sich die positive Wirkung von Cumin auf die Fahnen geschrieben hat. 

Kreuzkümmel werden verschiedene heilsame Wirkungen nachgesagt, die zumindest teilweise wissenschaftlich bewiesen werden konnten. So soll der regelmäßige Verzehr die Verdauung ankurbeln und gegen Verdauungsbeschwerden wirken. Dem Gewürz werden aber auch entzündungshemmende Eigenschaften zugeschrieben. Selbst beim Abnehmen, wollen Forscher herausgefunden haben, soll Cumin behilflich sein können. 

Kreuzkümmel regt die Verdauung an

Dass sich die Wissenschaft mittlerweile auch mit der heilenden Wirkung von Kreuzkümmel befasst, ist vor allem der traditionellen indischen Heilkunst Ayurveda zu verdanken. So entdeckten die Inder bereits sehr früh, dass Kreuzkümmel sich vor allem positiv bei verschiedenen Verdauungsbeschwerden auswirkt. In der indischen Medizin wird Kreuzkümmel zur Linderung nahezu aller Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Egal, ob es sich um chronischen Durchfall handelt oder ob eine Magenschleimhautentzündung zugrunde liegt. Die Inder schwören auf die verdauungsfördernde Wirkung von Cumin und viele wissenschaftliche Studien belegen diese mittlerweile. 

Doch warum stimuliert Kreuzkümmel die Verdauung? Das ist relativ einfach erklärt. Durch seine Zusammensetzung regt Kreuzkümmel die Produktion verschiedener Körpersäfte wie Speichel, Bauchspeichel oder Magensaft an. Eine wissenschaftliche Studie, welche an Ratten durchgeführt wurde, hat aufgezeigt, dass der Verdauungsprozess schneller verläuft, da die Verdauungsenzyme durch den Verzehr von Kreuzkümmel schneller aktiviert werden. 

Im Jahre 2014 gab es eine weitere Studie, die Cumin und seine Auswirkung auf Verstopfung und Durchfallerkrankungen untersuchte. Es konnte eine Stimulierung der Darmperistaltik nachgewiesen werden, wodurch die angenommene positive Wirkung bewiesen werden konnte. Ebenso kann Blähungen und Unwohlsein durch den regelmäßigen Verzehr von Kreuzkümmel entgegengewirkt werden. 

Kreuzkümmel kann zudem Menschen helfen, die unter dem Reizdarmsyndrom leiden. Dies belegt zumindest eine Studie aus dem Jahre 2017. Dort nahmen 57 Patienten, die unter dem Reizdarmsyndrom litten, Kreuzkümmel in konzentrierter Form über einen Zeitraum von 14 Tagen ein. Nahezu alle Probanden berichteten anschließend, dass sich eine Verbesserung der Symptome einstellte. 

Kann Kreuzkümmel beim Abnehmen helfen?

Lange galt Kreuzkümmel als echtes Wundermittel. Einen regelrechten Hype gab es um das Gewürz mit der Aussage, es könne Diäten unterstützen. Es gibt zwar noch nicht sehr viele wissenschaftliche Studien, die den positiven Effekt von Cumin bei einer Diät nachweisen können, es gibt sie jedoch und die positive Wirkung konnte wissenschaftlich belegt werden.  

Dazu wurde in mehreren Studien immer eine Placebo-Gruppe einer anderen Probandengruppe, die täglich mehrere Gramm Kreuzkümmel zu sich nahm, gegenübergestellt. Beide Gruppen wurden anschließend miteinander verglichen. So zum Beispiel in einer Studie, die in Großbritannien im Jahre 2014 durchgeführt wurde. In dieser Studie nahmen 88 übergewichtige Frauen täglich 3 g Kreuzkümmel in Pulverform zu sich, währenddessen eine andere ähnlich große Gruppe an übergewichtigen Frauen ein Placebo erhielt. Zwei interessante Ergebnisse kamen dabei heraus. Zum einen konnte der Anteil an Körperfett merklich gesenkt werden, zum anderen ging die Insulinproduktion der Probandinnen deutlich zurück. Dennoch sollte man Kreuzkümmel keineswegs als alleiniges Diätpräparat betrachten. Vielmehr sollte es als unterstützendes Mittel betrachtet werden. Dazu sollten immer eine ausgewogene Ernährung sowie ein gesunder Lebensstil kommen. Wird Kreuzkümmel dann regelmäßig in der Küche zum Würzen verwendet, kann es unterstützend beim Abnehmen helfen und die Verdauung ankurbeln. 

Was kann Kreuzkümmel noch?

Im Januar 2018 wurde eine weitere Studie veröffentlicht, in welcher noch drei weitere positive gesundheitliche Wirkungen von Kreuzkümmel nachgewiesen werden konnten. 

So empfiehlt sich der regelmäßige Cumin Verzehr einerseits für Menschen, die unter Diabetes leiden. In einer Studie bekamen Diabetes-Mellitus-Patienten über einen Zeitraum von 8 Wochen Kreuzkümmel-Öl verabreicht. Nach dieser Zeit konnten bei Ihnen sowohl der Blutzucker- als auch der Insulinwert merklich gesenkt werden. 

Dass die Bestandteile von Kreuzkümmel eine entzündungshemmende Wirkung haben, konnte sowohl bei Präparaten in Pulverform als auch bei Kreuzkümmel-Ölen nachgewiesen werden. Allerdings konnte wissenschaftlich bislang noch nicht zweifelsfrei geklärt werden, ob das auch für den Verzehr von Kreuzkümmeln in der Küche, also in Speisen gilt. 

Außerdem lässt sich Kreuzkümmel vorbeugend gegen verschiedene Herzerkrankungen einsetzen, wie ebenfalls durch einige wenige Studien belegt werden konnte. Hier wird das Präparat eingesetzt, um beispielsweise Bluthochdruck vorzubeugen oder um den Cholesterinspiegel zu senken. 

Kreuzkümmel kann aber auch bei hohem Stress helfen, wie eine weitre wissenschaftliche Forschung beweist. Kreuzkümmelsamen können den Körper zwar nicht komplett vor Stress bewahren, sie sorgen jedoch dafür, dass die Stressbewältigung leichter erfolgen kann. Das sagt zumindest eine Studie, die an Ratten durchgeführt wurde. Außerdem konnte belegt werden, dass Kreuzkümmel ein besseres Antioxidans ist als Vitamin C. Weitere Forschungsergebnisse legen nahe, dass Kreuzkümmel sich positiv auf das Immunsystem auswirkt und bei bestimmten bakteriellen- oder Pilzinfektionen zurate gezogen werden kann. 

Doch was macht Kreuzkümmel so gesund?

Es sind jedoch nicht nur wissenschaftliche Studien, die die positive Wirkung auf die Gesundheit von Kreuzkümmel nachweisen können. So sind es doch vor allem die Inhaltsstoffe, die überhaupt dafür sorgen, dass jene Wirkungen erzielt werden können. In Cumin stecken zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe, deren positive gesundheitliche Wirkung bereits nachgewiesen werden konnte. Diese Stoffe wirken zum einen antioxidativ. Diese Stoffe sind zudem in der Lage, Blähungen zurückzudrängen und das Risiko, an ihnen zu leiden, zu senken. 

Ein weiterer wichtiger Bestandteil von Kreuzkümmel sind die enthaltenen ätherischen Öle. Es sind sogar bis zu 6% an ätherischen Ölen, die Kreuzkümmel ausmachen. Hier ist vor allem das ätherische Öl Cuminaldehyd zu nennen. Dieses Öl ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass Kreuzkümmel die Produktion von Verdauungssäften ankurbeln kann. 

Kreuzkümmelsamen sind zudem besonders reich an Mineralstoffen. Hierzu zählen unter anderem Mangan, Kupfer, Eisen oder Calcium. Kreuzkümmelsamen sind aber auch ein guter Lieferant für Magnesium, Zink und Phosphor. Der Körper braucht täglich viele Vitamine. Darunter befinden sich vor allem die sogenannten B-Vitamine. Von diesen sind auch eine Reihe in Kreuzkümmel enthalten. Hier seien stellvertretend die Vitamine Thiamin (B1), Vitamin B6, das Vitamin B3 Niacin oder auch Riboflavin, das Vitamin B2 genannt. Auch die Vitamine A, C und E sind in konzentrierter Form in Kreuzkümmelsamen vertreten. Alle diese Vitamine haben eine antioxidative Wirkung. In Kreuzkümmel sind weiterhin Polyphenole enthalten, die zur Gruppe der Flavonoide gezählt werden. Auch diese Wirkstoffe zählen zu den Antioxidantien. 

Zur Einnahme von Kreuzkümmel

Kreuzkümmel gibt es heutzutage in verschiedenen Darreichungsformen. Als Pulver oder als Kreuzkümmel-Öl sowie als Kapseln ist es besonders häufig unter den Nahrungsergänzungsmitteln zu finden. Dennoch sollte man bei der Einnahme der Präparate sehr vorsichtig sein. Hier geht es vor allem darum, dass das jeweilige Präparat von einer vertrauenswürdigen Quelle stammt. Vertrauenswürdig oder seriös ist ein Hersteller immer, wenn möglichst viel über ihn in Erfahrung gebracht werden kann und es auch einen Ansprechpartner gibt. Zudem sollten wissenschaftliche Studien angeführt werden können, die die Wirksamkeit des angebotenen Präparats belegen. 

In der indischen Heilkunst Ayurveda kommt man ganz ohne Kreuzkümmel-Öl oder Kapseln aus. Hier wird das Heilmittel einfach selbst zubereitet. So können die getrockneten Samen einfach gekaut werden. Die Inder tun dies zumeist am Morgen, wobei sie noch einen Löffel Honig hinzu fügen und erst danach das Frühstück einnehmen. Die getrockneten Samen können aber auch in einem Tee verarbeitet werden. Dafür muss man sie nach dem Trocknen mit heißem Wasser aufgießen. Der Tee sollte dann nicht länger als 5 Minuten ziehen, damit die optimale Wirkung durch das sich entfaltende Aroma erzielt werden kann.

Kann Kreuzkümmel auch gefährlich sein?

Die positiven Eigenschaften von Kreuzkümmel liegen auf der Hand. Dennoch sollte bei der Einnahme, vor allem vom chemisch hergestellten Präparaten, Vorsicht geboten sein. 

Vorsicht ist vor allem dann angesagt, wenn eine Diabetes-Erkrankung vorliegt. Sollte es lediglich um den Vorboten, eine Blutzuckererkrankung gehen, kann Kreuzkümmel vorbeugend und regulierend wirken. Kreuzkümmel kann aber auch dafür verantwortlich sein, dass der Blutzuckerspiegel starken Schwankungen unterliegt. Sollte also bereits eine Diabetes-Erkrankung festgestellt worden sein, sollte die Einnahme niemals ohne Absprache mit einem behandelnden Arzt erfolgen. 

Die ätherischen Öle, die in Kreuzkümmel enthalten sind, wirken sich zwar positiv auf die Verdauung aus, sie reizen aber auch die Schleimhäute in hohem Maße. Asthma-Patienten sollten daher vorsichtiger sein. Kreuzkümmel kann viele positive Dinge für die Gesundheit bewirken. Es regt die Verdauung an, stärkt das Immunsystem und wirkt sogar unterstützend beim Abnehmen. Dennoch ist Kreuzkümmel immer noch ein Gewürz und darf auf keinen Fall als alleiniges Medikament betrachtet werden. 

Kreuzkümmel ist immer dann eine gute Wahl, wenn es darum geht, verschiedenen Erkrankungen vorzubeugen. Sollte eine Erkrankung bereits festgestellt worden sein, kann die Einnahme mitunter sogar Gefahren bergen. Wer sich also nicht sicher ist, ob er Cumin überhaupt verträgt oder ob ihm ein Kreuzkümmel-Präparat sogar schaden könnte, sollte nur wenig davon zu sich nehmen und dies am besten immer in einer kontrollierten Umgebung. Im Zweifelsfall einen Arzt fragen.

Wo kann man Kreuzkümmel kaufen?

Kreuzkümmel gibt es überall dort zu kaufen, wo Gewürze gehandelt werden. Cumin gibt es beim Lebensmittelhändler genauso wie im Supermarkt oder im Feinkostgeschäft. Kreuzkümmel, der vor allem in der Küche als Gewürz zur Anwendung kommen soll, wird üblicherweise in zwei unterschiedlichen Darreichungsformen angeboten. So können die ganzen Samen ebenso gekauft werden wie bereits gemahlener Kreuzkümmel, der dann als Pulver verkauft wird. Besonders viele Angebote lassen sich im Internet finden. Auch hier wird der Kreuzkümmel in ganzen Samen oder als gemahlenes Pulver angeboten. Das Angebot geht aber noch weit darüber hinaus. Neben hochkonzentriertem Kreuzkümmel-Extrakt, der aus den Ölen der Pflanze gewonnen wird, gibt es Cumin online auch häufig als Kapseln. 

Wie viel Kreuzkümmel ist gesund?

Wie viel Kreuzkümmel jemand am Tag zu sich nehmen sollte, hängt davon ab, welche Ziele er mit der Einnahme verfolgt. Geht es beispielsweise darum, akuten Verdauungsbeschwerden vorzubeugen oder deren Symptome zu lindern, dann ist ein Teelöffel Kreuzkümmel am Tag genug, so zumindest verschiedene Experten. Soll Kreuzkümmel hingegen als Unterstützung bei einer Diät eingenommen werden, sollten etwa 3 Gramm des Gewürzes am Tag eingenommen werden. Hier empfiehlt es sich vor allem, eine Dosis auf nüchternen Magen einzunehmen. 

Wer den regelmäßigen Verzehr von Kreuzkümmel nicht gewöhnt ist, sollte vorsichtig mit der Einnahme von etwaigen Präparaten oder Kreuzkümmelsamen beginnen. Der Körper muss sich erst auf das Gewürz einstellen, bevor sich die positiven Wirkungen entfalten können. Wer zu schnell und zu viel Cumin zu sich nimmt, riskiert Überempfindlichkeitsreaktionen. Soll eine Linderung von Beschwerden oder vorbeugende Maßnahmen durch Kreuzkümmel-Tee erzielt werden, dann ist eine geringe Menge bereits ausreichend. Ein Teelöffel Kreuzkümmelsamen, der in 200 ml Wasser aufgekocht wird, auf nüchternen Magen genossen, reicht aus, um verschiedenen Verdauungsbeschwerden entgegenzuwirken. 

Kreuzkümmel-Kapseln eigenen sich für alle, die von den positiven Wirkungen des Kreuzkümmels profitieren möchten, den eigenwilligen Geschmack jedoch nicht mögen. Samen und Tees sollten auf nüchternen Magen eingenommen werden, Kreuzkümmel-Kapseln lassen sich hingegen auch ergänzend zu einer Mahlzeit einnehmen. Was die Dosis angeht, so sind Cuminkapseln zumeist mit einer solchen Dosis ausgestattet, dass ein bis zwei Kapseln am Tag vollkommen genügen sollten. Hier sollte immer die Dosierungsanleitung gelesen werden, die sich bei den Präparaten befindet. Auch bei den Kapseln gilt, der Körper muss sich erst auf die regelmäßige Einnahme von Kreuzkümmel einstellen. Die Dosen sollten anfangs also kleiner gewählt werden, um den Körper die Umstellung zu erleichtern. 

Gut zu wissen ist noch, dass Kreuzkümmel-Kapseln häufig tierische Inhaltsstoffe enthalten. Menschen, die sich vegan oder vegetarisch ernähren, sollten daher darüber nachdenken, ob sie die positive Wirkung von Kreuzkümmel lieber mit den pflanzlichen Samen nutzen wollen. 

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Kreuzkümmel weitaus mehr als nur ein Gewürz ist. In der Küche kann es angewendet werden, um vielen Speisen das gewisse würzige Etwas zu verleihen. Cumin schmeckt besonders gut in indischen Gerichten und in Reisgerichten aller Art. Sie können aber auch gebratenen Fisch, gegrilltes Fleisch, Suppen und Eintöpfe damit verfeinern. 

Zudem ist Kreuzkümmel eine Heilpflanze. Schon lange wird sie in der indischen Heilkunst Ayurveda und in der traditionellen chinesischen Medizin eingesetzt, aber auch in unseren Breitengraden finden die Heilpflanze eine immer größer werdende Verbreitung. 

Kreuzkümmel kann als Samen, als Tee oder als Kapsel angewendet werden. Er ist besonders wirkungsvoll bei Verdauungsbeschwerden, trägt aber auch zur Stärkung des Immunsystems bei. Weiterhin ist Kreuzkümmel in der Lage, den Blutzucker zu regulieren und einer Diabetes Erkrankung vorzubeugen. Auch auf Blutdruck und Cholesterin wirkt sich Cumin positiv aus. Wer sich ausgewogen ernährt und einen gesunden Lebensstil hat, dennoch aber ein paar Pfunde loswerden möchte, kann Kreuzkümmel auch zum Abnehmen ergänzend einsetzen. 

Kreuzkümmel ist zwar vieles, es ist aber kein alleinstehendes Medikament und sollte auch keineswegs so behandelt werden. Da der Körper sich auf die regelmäßige Einnahme beziehungsweise auf den regelmäßigen Verzehr erst einstellen muss, sollte am Anfang nur eine geringe Menge zugeführt werden. Hat sich der Körper erst einmal an Cumin gewöhnt, spricht nichts gegen einen regelmäßigen Verzehr, um einerseits lecker zu essen und um den Körper andererseits bei der Gesundung zu unterstützen.