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Zistrose: eine echte Wunderblume – nicht nur aufgrund ihrer einzigartigen Blüten

Zistrose: eine echte Wunderblume – nicht nur aufgrund ihrer einzigartigen Blüten

 

Zu finden ist die Zistrose in den mediterranen Regionen. Aufmerksam macht sich die Pflanze bereits aufgrund ihrer einzigartigen Blüten. Doch darüber hinaus soll sie auch Heilwirkungen aufweisen.

 Das wichtigste in Kürze

 Bei der Zistrose handelt es sich um eine traditionelle Heilpflanze, die im Mittelmeerraum wächst. Die Verwendung ist in Nahrungsmittelergänzungen erlaubt, wobei für die Verwendung als Tee nach dem aktuellen Stand eine Novel-Food-Zulassung erforderlich ist. Das bedeutet, Zistrose darf NICHT als Lebensmittel verkauft werden.

In ihren Inhaltsstoffen sind Nahrungsergänzungsmittel nicht vergleichbar mit standardisierten Heilpflanzenauszügen in Medikamenten.

Verboten sind Aussagen für die Zistrose in Nahrungsmittelergänzungen in Bezug auf Krankheiten, einer Stärkung des Immunsystems oder besonderen antioxidativen Fähigkeiten.

 

Die Wirkung von Zistrose ist nicht bewiesen!

 

Die Werbung zu Zistrose in Nahrungsergänzungsmitteln – was steckt dahinter?

 

Häufig werden Nahrungsergänzungsmittel mit Zistrose (Cistus) mit einem Versprechen zur Stärkung des Immunsystems „starke Abwehrkräfte“ angeboten. Doch es bestehen darüber keine zugelassenen Werbeaussagen. Aufgrund der fehlenden Werbemöglichkeiten setzen die Hersteller den Zistrose-Produkten häufig andere Mikronährstoffe bei, die vom Immunsystem für eine normale Funktion benötigt werden. Dazu zählen bspw. Vitamin C, Selen oder Zink. In dem Fall bezieht sich die Werbung dann nicht auf die Zistrose, sondern auf die zugesetzten Vitamine oder den Mineralstoff.

 

Allerdings wird immer wieder auf die „keimtötende Wirkung von Bakterien, Pilzen und Viren“ die Rede. Selbst Erfolge bei Akne, Neurodermitis oder Mandelentzündungen werden angepriesen. Auch als wirkungsvolle Karies-, Parodontose- und Erkältungsprophylaxe wird die Zistrose dargestellt. Selbst wenn es (zum Teil) Studien gibt, so gelten all diese Aussagen nicht für die Nahrungsergänzungsmittel. Der Grund ist, dass diese NICHT der Heilung noch der Linderung von Krankheiten dienen, denn beides ist die Aufgabe von Arzneimitteln. Aus diesem Grund werden Nahrungsergänzungsmittel auch nicht auf eine mögliche Wirksamkeit geprüft.

 

Das Zistrose eine antivirale Wirkungsweise des Nahrungsergänzungsmittels / Lebensmittels Zistrose bestehen keinerlei Belege.

 

Von der europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) wurde eine Studienlage zu der bisher einzigen beantragten, gesundheitsbezogenen Angabe (antioxidative Eigenschaften) für Cistus Incanus (Hairy rockrose) bewertet und als nicht ausreichend bewiesen eingestuft.

 

Daher sind entsprechende Werbeaussagen, aufgrund Irreführung verboten. Aber dennoch wird verklausuliert geworben, wie bspw. mit Aussagen wie „mit den wertvollen Inhaltsstoffen der Zistrose. Zistrose ist ein reichhaltiger Polyphenol-Lieferant und dieser sekundäre Pflanzenstoff ist bekannt für seinen antioxidativen Effekt.“ Welche ernährungsphysiologische Vorteile die Anwender daraus ziehen, das bleibt unklar.

 

Was genau ist Zistrose?

 

Bei der Zistrose (Cistus) handelt es sich um eine sehr alte und starke Heilpflanze. Erstmalig gab es bereits im 4. Jahrhundert vor Christus Hinweise auf die Verwendung der Pflanze für medizinische Zwecke. Zu dieser Zeit war es üblich, die besonders wirksame Heilpflanze ebenfalls für religiöse Zwecke zu nutzen. Daher war die Zistrose häufig eine Grabbeigabe.

 

Bei der Zistrose selbst handelt es sich um einen kleinen Busch, der im Mittelmeerraum beheimatet ist. Die Blüten werden von der Pflanze in heißen Sommern einfach eingeklappt, bis zum nächsten Regen, wobei sie so monatelang verharren kann. Sobald der erste Herbstregen fällt, öffnet sie die Blätter um über den Winter dicke Blütenknospen zu bilden. Die hauchzarten Blütenblätter zeigen sich im Frühjahr in dem einzigartigen rosafarbenen Knitterlook.

 

Die Blätter der Zistrose werden für die Herstellung von Tee und Öl verwendet. Aufgrund des hohen Harzgehaltes sind die Blätter leicht klebrig. Das Harz der Zistrose wird als Labdanum bezeichnet. In der Antike nutzten es die Menschen, um die Wundheilung zu beschleunigen, sowie bei Hautkrankheiten.

 

Bei der Zistrose handelt es sich nicht um eine Rose

 

Auch wenn der Name darauf schließen lässt, so hat die Zistrose nicht mit den Rosen, sondern bildet eine eigene Familie: Die Zistrosengewächse. Diese Gattung enthält rund 20 Zistrosenarten.

 

Besonders der grau behaarten Zistrose (Cistus incanus) wird eine besondere Heilkraft zugeschrieben. So heißt es, dass diese Art weitaus mehr heilende und antioxidativ wirkende Substanzen beinhaltet als die anderen Zistrosenarten.

 

Aber nichtsdestotrotz: Für Heilzwecke werden in der Volksheilkunde seit Jahrtausenden sehr viele Arten der Zistrose eingesetzt. Selbst Erfahrungsberichte bestätigen, dass nicht nur eine Zistrose Heilwirkungen aufweist, sondern viele andere auch.

 

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Besonders das Ladanum, von dem die Lack-Zistrose besonders viel liefert, wird für die Herstellung von Parfüm genutzt. Das ölige, ambraähnliche duftende Harz tritt bei starker Hitze aus den Blattern und Trieben. Früher wurde das Aadanum mithilfe von Ziegen geerntet, in dem die Tiere durch die Felder liefen, sodass sich das klebrige Harz an ihren Beinhaaren sammelte. Im Anschluss wurden die Tiere geschoren und das Harz mit heißem Wasser aus dem Haar entfernt.

 

Zudem ist die Zistrose eine der ältesten Heilpflanzen. Die Inhaltsstoffe der Cistus wirken antioxdativ und antibakteriell. Eingesetzt werden diese bspw. in Lutschpastillen, aber auch in Sprays gegen Erkältungskrankheiten.

 

Die Zistrose selbst anbauen

 

Vor allem als Kübelpflanzen auf Balkon und Terrasse werden Zistrosen verwendet. Ist der Boden durchlässig und es gibt einen geschützten Standort, dann ist es sogar möglich, die Zistrose als Solitärgehölz in vollsonnige Gärten zu pflanzen. Allerdings gedeihen die Pflanzen dann nur mit einem zuverlässigen Winterschutz länger als eine Saison.

 

Umpflanzen / Umtopfen

 

Die Zistrose benötigt ein sehr durchlässiges uns sandig-kiesiges Substrat. Die Herkömmlichen Kübelpflanzenerde muss daher mit reichlich Sand und Tongranulat vermischt werden. Alle zwei bis drei Jahre sollte die Zistrose umgetopft werden.

 

Schneiden der Zistrose

 

Wie Lavendel, wird die Zistrose im Frühjahr stark zurückgeschnitten. Dabei jedoch nicht bis in das älteste Holz, denn daraus wird die Pflanze nur spärlich wieder austreiben. Wichtig ist der jährliche Rückschnitt, damit die Pflanzen nicht nur kompakt, sondern auch vital und blühfreudig bleibt.

 

Die Zistrose über den Winter bringen

 

Winterhart sind die Zistrosen bis rund minus zwölf Grad, sofern sie in einen sandigen bis kiesigen Boden gepflanzt ist, der zugleich durchlässig ist. Doch wie viele der mediterranen Pflanzen versagt die Zistrose bei winterlicher Nässe sehr schnell. Aus diesem Grund sollte der Wurzelbereich mit einer dicken Schicht Herbstlaub gemulcht und auch die Krone sollte in ein Vlies eingehüllt werden. Am besten überwintern die Topfpflanzen in einem unbeheizten Folienhaus oder im Wintergarten. Darüber hinaus sollte die Zistrose in den Wintermonaten äußerst sparsam gegossen werden.

 

Wichtige Pflegehinweise

 

Auch im Sommer sollten Zistrosen nicht zu reichlich gegossen werden. Im Untersetzer sollte niemals Wasser stehen. Sollte die Pflanze auf einmal das Laub abwerfen, dann ist das zumeist auf Staunässe zurückzuführen. Auch mit dem Dünger sollte sparsam umgegangen werden. Das Beste ist, dass der Flüssigdünger circa halb so viel wie auf der Flasche angegeben dosiert werden sollte.

 

Es ist durchaus möglich, im Frühsommer die Zistrosen durch Stecklinge zu vermehren. Dafür werden leicht verholzte, knospenlose Triebstücke verwendet, die ganz einfach in ein rein mineralisches, sandiges Substrat gesteckt und leicht feucht gehalten werden. Wichtig ist, dass die Anzuchtkiste warm und sonnig steht. Zudem sollte diese mit Folie oder einer transparenten Haube abgedeckt werden. Bereits nach zwei Wochen bilden sich die ersten Wurzeln.

 

Der Vorteil der Zistrosen ist, dass sie wenig krankheitsanfällig sind, denn ihr öliges Harz schützt sie weitgehend vor Infektionen. Doch es kann passieren, dass sie gelegentlich von Blattläusen befallen werden.

 

Zistrosen – Wirkung und Anwendung

 

Nicht nur aufgrund ihrer einzigartigen Blätter gilt die Zistrose als Wunderblume, sondern auch die Heilwirkungen, die diese Pflanze aufweist, sind beeindruckend. Ist die Pflanze in der Hausapotheke vorhanden, dann ist für den Notfall vorgesorgt. Denn Durchfall, Aphthen, Candida, grippale Effekte und Hautprobleme sind das Spezialgebiet der Zistrosen. Verwendbar ist die Pflanze bei vielen unterschiedlichen Beschwerden und auch vorbeugend oder zur Therapie kann sie eingesetzt werden. Die Anwendung: Es wird Zistrosen Tee getrunken oder es wird eine Auflage für die Haut daraus hergestellt.

 

Eine starke Heilpflanze – hilfreich bei oxidativen Stress

 

Bereits im Jahr 2000 wurde von der italienischen Universität von Catania aufgezeigt, dass die antioxidative Kraft (d.h. die Fähigkeit, freie Radikale zu neutralisieren) bei Cistus monspeliensis stärker ist als bei der Cistus incanus. Eindeutig konnte das wässrige Extrakt der beiden Zistrosenarten die DNA (Erbgut) vor Beschädigung schützen. Dabei nahm zugleich die antioxidative Kapazität mit der verabreichten Dosis zu. Ebenfalls war es den Forschern möglich, die Fettperoxidation, also die Schädigung von Fetten durch freie Radikale, signifikant mit dem Zistrosenextrakt zu hemmen.

 

Die Forscher gingen davon aus, dass aufgrund der starken antioxidativen Wirkung die Zistrosenextrakte ebenfalls eine hervorragende Möglichkeit darstellen könnten, um die Haut vor UV-Strahlung zu schützen und überdies die Krankheiten zu heilen bei denen oxidativer Stress eine Schlüsselrolle spielt.

 

Zurückzuführen ist das antioxidative Potenzial der Zistrosen auf den hohen Polyphenolgehalt. Dieser soll das Dreifache aufweisen wie der von Grüntee oder das Vierfache von Vitamin C.

 

Akne, Falten & Neurodermitis – Zistrosen gegen Hautprobleme

 

Die stark entzündungshemmende und antioxidativ wirkende Zistrose wird traditionell auch bei Durchfall und Magenproblemen eingesetzt, ebenso als Heilmittel für verschiedene Hautkrankheiten.

 

Begründet ist dies auf den Inhaltsstoffen der Zistrosen, die adstringierend (zusammenziehend) wirken. Dies hat zur Folge, dass Durchfall schneller verschwindet, Hautwunden schneller heilen und Juckreiz gelindert wird. Besonders die letzten beiden Eigenschaften stellen einen wichtigen Bestandteil der ganzheitlichen Therapie bei Neurodermitis dar. Darüber hinaus wird die Haut durch die Zistrose gestrafft, sodass sie glatter wirkt, und Fältchen verschwinden oder zumindest gemindert werden. Somit sind Zistrosen auch ein hervorragendes Anti-Aging-Wasser.

 

Bei der Behandlung von Akne wurde in einer Fachklinik für Hautkrankheiten bereits 1993 in einer Studie festgestellt, dass bereits nach einem Monat Akne bedingte Entzündungen deutlich zurückgingen, sofern zweimal täglich Zistrosen Extrakt auf die zuvor gründlich gereinigte Haut aufgetragen wurde.

 

Das Verdauungssystem – Zistrosen-Tee zum Schutz der Magenschleimhaut

 

Es hat den Anschein, dass das, was die Haut äußerlich schützt, auch für die Schleimhäute im Körper gut ist. Die University of Catania hat bereits 1995 innerhalb einer Studie festgestellt, dass Zistrosen-Blätter-Tee die Magenschleimhaut vor Schäden unterschiedlicher Art schützen kann. Je mehr die Probanden davon zu sich nahmen, desto besser waren sie geschützt.

 

Hilfreich gegen Bakterien und Pilzinfektionen?

 

Eine Studie der Universität von Marrakesch/Marokko wurde 1999 im Fachmagazin Therapie veröffentlicht. Die Studie zeigte auf, welche stark antibakterielle Wirkung die Blattextrakte aus Cistus incanus und Cistus monspeliensis auf Pilzinfektionen hat.

 

Dieser antibakteriellen Wirkung war sich die griechische Volksmedizin bereits länger bewusst. Nicht umsonst nutzten Hebammen einen Sud aus Zistrose um die Frauen, die gerade ein Kind zur Welt gebracht hatten, zu waschen. Auf diese Weise war es möglich, Infektionen und dem gefürchteten Kindbettfieber vorzubeugen.

 

Heute ist die pilzfeindliche Wirkung der Zistrose angesichts der weiten Candida-Verbreitung ein echtes Geschenk. Dabei ist die Anwendung simpel: Zistrose ist innerlich wie äußerlich anwendbar. Für die innere Anwendung werden über den Tag ½ bis ein Liter Zistrosentee getrunken. Hautauflagen kommen bei der äußerlichen Anwendung zum Einsatz. Dafür werden dünne Tücher in einem besonders starken Zistrosen Sud getaucht und dann dreimal täglich für mindestens 20 Minuten auf die entsprechenden Hautstellen gelegt. Frauen die unter einem Scheidenpilz leiden, die verwenden den Sud für Waschungen der Intimzone. Parallel wird der Tee zur inneren Anwendung getrunken.

 

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Erkältung & Grippe – Zistrose gegen virale & bakterielle Erkrankungen

 

Erste klinische Studien wurden im Jahr 2009 mit Zistrose durchgeführt. Forscher initiierten an der Charité in Berlin eine randomisierte und Placebo kontrollierte Studie mit 160 Patienten, die unter einer Erkältung litten. Ihnen wurde ein Sud aus Zistrosen Extrakt (CYSTUS502) verabreicht, in dem ein hoher Prozentsatz an Polyphenolen enthalten war. Dieser hatte sich bereits in der Vergangenheit als stark antiviraler Wirkstoff gegen Grippe bewährt.

 

In der Zistrose Gruppe nahmen die meisten Erkältungssymptome sowie der Entzündungsmarker CRP signifikant ab, während es in der Placebo Gruppe kaum zu auffälligen Veränderungen kam.

 

Offenbar sind es die Polyphenole in der Zistrose, die sich wie eine Haut um das Virus legen und damit die Anhaftung an die Wirtszelle verhindern. So wird es zumindest im informativen Zistrosen-Büchlein von Christoper Weidner erklärt (Wunderpflanze Zistrose).

 

Die Wirkstoffe der Zistrose

 

In der Zistrose finden sich neben Tanninen (Gerbstoffen) und ätherischen Ölen (Cineol, Limonen und Eugenol) die mehrfach genannten Polyphenole, worunter sich 12 wichtige Flavonoide befinden. Durch diese hochkarätige Kombination lässt sich das breite Wirkspektrum der Pflanze erklären.

 

Bereits aus anderen heilenden Lebens- oder Nahrungsmittelergänzungen sind viele der 12 Flavonoide bekannt, wie bspw. Apigenin, Naringenin, Quercitrin, Kaempferol und deren Derivae wie Ellgasäure, Gallussäure und viele andere. Hier stellen wir einmal einige vor:

 

Apigenin

Dieses Flavonoid ist auch bekannt aus Sellerie sowie vielen anderen Gemüsesorten.

Quercitrin

Dies ist ein Abkömmling des Quercetins, welches seit langen als Nahrungsergänzungsmittel angeboten wird. Natürlich ist es ebenfalls ein Bestandteil vieler Gemüse und Früchte.

Naringenin

Ein Wirkstoff, der besonders aus der Grapefruit bekannt ist und somit die hilfreiche Wirkung auf das metabolische Syndrom erklärt.

Ellagsäure

Kommt nicht nur in Zistrose vor, sondern auch bspw. im Granatapfel.

 

 

Auf was achten bei der Verwendung von Zistrose-Produkten

 

Verschiedene Hersteller bieten Produkte mit Zistrosen-Extrakt als Nahrungsergänzungsmittel an – bspw. als Lutschpastillen oder Kapseln. Bei diesen Produkten muss es ich um Zubereitungen von Cistus x incanus handeln, also ohne eine spezielle Sorte der Zistrose.

 

Wichtig zu wissen!

Extrakte bei Lebensmitteln, und Nahrungsergänzungsmittel sind Lebensmittel, nicht miteinander vergleichbar sind. Hat ein Hersteller bspw. bei der EU für die von ihm verwendete Zistrose-Pflanze (Cistus x incanus L. Pandalis) einen Sortenschutz beantragt und diesen bis 2030 erhalten, dann basiert auf dieser Sorte ein spezieller Extrakt, der sowohl in einem Arzneimittel als auch in Medizinprodukten und Nahrungsmittelergänzungen enthalten ist.

 

Zwar bieten Mengenangaben wie „Cistruskraut-Extrakt 50 mg (ca. 32,5 mg Polyphenole)“ aufgrund der angegebenen Polyphenolmenge zwar die Möglichkeit eines gewissen Vergleichs zwischen den Produkten, aber da es keine Empfehlung für die Einnahme für sekundäre Pflanzenstoffe gibt, nützen sie nicht wirklich.

 

Sollen Sie auf Zistrosenkraut überempfindlich reagieren, sollten Sie besser auf dieses verzichten. Manche Menschen reagieren nicht nur mit Allergischen bzw. Überempfindlichkeitsreaktionen, sondern auch mit Magenschmerzen und Übelkeit.

 

Des Weiteren kann es aufgrund des hohen Polyhenolgehaltes zu Wechselwirkungen mit Medikamenten kommen. Daher wird geraten, zwischen den einnahmen mindestens eine Stunde vergehen zu lassen. Zudem sollte der Arzt über die Einnahme informiert werden.

 

 

Der Streit um Cistus-Tee

 

In der EU gelten Zistrosen laut dem Novel-Food-Katalog als neuartiges Lebensmittel, mit Ausnahme in Nahrungsergänzungsmitteln. Das bedeutet, dass es erlaubt ist, Zistrosen-Zubereitungen aus oberirdischen Pflanzen zwar in den Nahrungsmittelergänzungen zu verwenden, aber nicht in anderen Lebensmitteln – es sei denn es liegt eine gültige Novel-Food-Zulassung vor. Diese besteht. Allerdings nur für Kräutertees, die eben aus der Varietät Cistus x incanus L. Pandalis (Kraut) gewonnen werden. Zudem gibt es die Maßgabe, dass täglich nicht mehr als 3 g Kraut (2 Tassen pro Tag) verwendet werden dürfen.

 

Andere Cistus-Arten sind in der Unionsliste für zugelassene neuartige Lebensmittel nicht aufgeführt und dürfen daher nicht verkauft werden. Dabei gibt es eine Ausnahme: es ist möglich einen nennenswerten Verzehr vor dem in der Novel-Food-Verordnung festgelegten Stichtag (15. Mai 1997) belegen.

 

Die Anbieter berufen sich auf die langjährige Verwendungsgeschichte des Zistrosen Krauts auf Kreta und in Griechenland als sicheres Lebensmittel. Ein Blick in die Novel-Food-Verordnung (VO(EU) 2015/2283) Artikel 3 Abs. 2a, Abschnitt iv, zeigt auf, dass es sich nicht um ein neuartiges Lebensmittel handelt. Der Grund ist, dass es sich um eine Pflanze handelt, die bereits seit langer Zeit sicher verwendet wurde und nur eine andere Sorte der Zistrose genutzt wird.

 

Da die Auslegung der Gesetze Ländersache ist, gibt es dazu unterschiedliche Auffassungen. Jedoch tendiert die große Mehrheit der Befragten dazu, dass grundsätzlich eine Novel-Food-Zulassung notwendig ist, eben da es eine solche für eine bestimmte Varietät gibt. Hier muss angemerkt werden, dass die Rechtssicherheit für Hersteller und Verbraucher anders aussieht.

 

Um jeden Streit aus dem Weg zu gehen, bieten andere Hersteller ihre Produkte als Badetee oder Duft-Potpourri an. Allerdings dürfen in dem Fall keine Verzehrempfehlungen gegeben werden. Denn hier handelt es sich nicht um Lebensmittel, deren Verzehr sicher sein muss. Daher dürfen diese Produkte auch nicht als „Bio“ im Handel angeboten werden.

 

Wo Zistrose kaufen und worauf achten?

 

Mochten Sie von den erstaunlichen Wirkungen der Zistrose Blume profitieren? Dann können wir Ihnen behilflich sein. Denn wir bieten Ihnen Zistrose Produkte an, wie bspw. Zistrosentee Zistrosenkraut als natürliches Produkt ohne Zusatz.

 

In diesem Zusammenhang möchten wir darauf hinweisen, dass durch die Novel-Food-Verordnung Cistus incanus nun auf der „Schwarzen Liste der neuartigen Lebensmittel“ steht. Das bedeutet, dass wir unseren Cistus incanus weiterhin in einer hochwertigen und geprüften Qualität anbieten. Daher müssen wir den Tee als Badetee und kosmetischen Zusatz anbieten.

 

FAQ – die häufigsten Fragen rund um die Zistrose

 

Warum ist Zistrose verboten?

 

Für Zistrose in Nahrungsergänzungsmitteln sind Aussagen in Bezug auf Krankheiten, Stärkung des Immunsystems oder besonderen antioxidativen Fähigkeiten verboten.

 

Was ist Novel Food?

 

Mit dem Begriff Novel Food wird nichts weiter umschrieben als „Neuartige Lebensmittel“. Dies sind Produkte, die in der EU vor dem Jahr 1997 praktisch nicht mehr verzehrt wurden. Im Gegensatz zu normalen Lebensmitteln bzw. traditionellen Lebensmitteln benötigen sie eine Zulassung.

 

Kann Cistustee täglich getrunken werden?

 

Bis zu drei Tassen täglich sind ideal. Dafür einen Esslöffel Cistustee mit rund 250 ml kochenden Wasser aufgießen. Die Ziehzeit sollte zwischen zwei und fünf Minuten variieren – je nach Geschmack.

 

Können Cistus-Produkte belastet sein mit problematischen Stoffen?

 

Aktuell gibt es keine Anhaltspunkte, dass Cistus-Produkte mit schädlichen bzw. problematischen Stoffen belastet sein können. Wenn Sie auf Nummer sichergehen möchten, setzen Sie auf unsere Bio-Produkte.

 

Kann Zistrose auch bei Tieren eingesetzt werden?

 

Sicherlich ist das möglich. Hunde, Katze und Pferde können ebenfalls von der Wirkung der Zistrose profitieren. Vor allem bei Atemwegsproblemen ist Cistus bei Hunden hilfreich. Einige Hundebesitzer füttern ihren Tieren sogar Cistuskraut zum Schutz vor Zecken. Auch wer die Abwehrkräfte seines Pferdes erhöhen möchte, der greift zur Wunderpflanze Zistrose.

 

Ist Zistrosen-Tee auch für Kleinkinder geeignet?

 

Sicherlich, denn die Mischung kann für Körperwaschungen genutzt werden. Als Breiumschlag hilft Zistrose als Schutz vor Infektionen bei offenen Wunden. Für die innerliche Anwendung sollte der Kinderarzt befragt werden.

 

Gibt es Nebenwirkungen?

 

Ja, das kann durchaus sein. Wer nach der Einnahme von Cistus incanus Nebenwirkungen verspürt, der sollte einen Arzt aufsuchen. In der Regel ist die Einnahme komplikationslos, aber dennoch kann es zu Übelkeit, Magenbeschwerden und anderen Magen-Darm-Problemen kommen. Zudem kann es zu Schwindel kommen unter der Einnahme.

 

Wo kann man Cistus-Tee kaufen?

 

Sie erhalten Cistustee Cistuskraut bei uns im online Shop in gewohnter Bio Qualität.